Hinterlassene Spuren

Kunterbunte Nr. 190

16.12.2012 

Fragen, Fragen, Fragen
Ich hasse es
Das lass Dir sagen

Verstehen, Verstehen, Verstehen
Immer Gründe finden
Wo keine sind.
Immer Lösungen suchen
Wenn es nichts bringt!

Sinnlos, Sinnlos, Sinnes los?
Was macht das schon
Wenn wir hier sind.
Die Welt voll Hohn
Und von Denklosen umringt.

Antworten, Antworten, Anti Worte ?
Der Verlust An Worten  ?
Krieg bis aufs Komma
Hass auf den Punkt.

Keiner findet ein Gleichheitszeichen
Denn das Fragezeichen hat
Das Ausrufezeichen ausgelöscht!

Wer weiß jetzt noch,
Was zu tun ist ?
Gedankenstrich

[ (C) Kunterbunt, 16.12.2012 ]

Kunterbunt – wie der Regenbogen und vielfältig – wie das Leben: Das ist Jaqueline Kunterbunt. Seit ich mich erinnern kann, bin ich kreativ tätig. Sei es mit Farben, Stiften, Formen, Tönen, Bewegungen, Dynamiken, Textilien oder mit Worten. Es ist mir eine Freude für das, was ich ausdrücken möchte, das stimmige Medium zu finden!

2 Kommentare

  • Anonym

    Hier sehen wir es ganz genau:
    Das Denken, das ist keine Frau.
    Auch männlich ist nicht seine Fratze,
    Es ist, ganz klar, 'ne kleine Katze.
    Ich sah' sie schon als Kind am Tisch:
    Um's Bein gewickelt, biss sie sich
    In ihren eigenen Schwanz und kreischte.

    Es findet für alles einen Grund,
    Und auch dafür, ihn zu widerlegen.
    Es sucht und wühlt wie ein Trüffelhund,
    Doch die Wahrheit hat was dagegen.
    Das Denken, die Logik, Vernunft und Sprache –
    Fingerzeige, doch auf welche Sache
    Wollen sie weisen, es umkreisen?

    Und plötzlich, blitzartig, ahne ich:
    Auch Du nennst dich Ich, warum auch nich,
    Aber was oder wer ist damit gemeint?
    Dies fragen wir uns getrennt und vereint.
    Was soll der ganze Terz, und vor allem:
    Warum herrschen hier die uns nicht gefallen,
    Und auch diese nennen sich so.

    Es gibt also wohl ein Gleichheitszeichen,
    Will es auch noch nicht zur Lösung gereichen,
    Doch alle denken von sich: Ich denke,
    Und kümmern sich nur um das Was, nicht das WER,
    Weil für sie am Abend das Licht untergeht,
    Obwohl sich doch nur die Erde dreht.
    Fühlen sich alle getrennt voneinander.

    Doch gibt es ein größeres Gleiches, das Eine –
    Der Kosmos weist deutlich darauf hin:
    Da ist kein Ausweg – das Große, das Kleine,
    Nichts ist getrennt, Harmonie ohne Sinn?
    Eine Einheit – egal, was wir dabei denken,
    Oder ob wir uns was zu Weihnachten schenken,
    Das Ziel ist noch längst nicht erreicht.

    Die Gedanken gehen auf den Strich,
    Und nur die Gegenkraft liebt den Stich,
    Sie spielt den TÜV, der prüfen muss:
    Will ich noch weiter, oder ist schon Schluss?
    Nur oberhalb der Ansicht der Worte,
    Im Schweigen, der Intuition auf der Spur.
    Wir brauchen jeden: mit Kraft und Mut …

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